Transfiguration und die Kosmische Pause

Vielleicht kennst Du das Buch über die 64 Genschlüssel von Richard Rudd?

Was ich u.a. daran liebe ist, dass auf dem Cover eine Libelle abgebildet ist.

Eine Libelle.

Ein Wesen, das zunächst im Wasser lebt, um dann in einem alchemistischen Prozess zu einem Wesen der Luft zu werden.

Sie verbessert oder optimiert sich nicht.
Sie transformiert sich nicht im klassischen Sinne.
Sondern sie wird etwas vollkommen anderes.

Das ist Transfiguration. Auflösung. Er-lösung.

Und genau das geschieht gerade auch mit uns und der Welt, in der wir leben.

In einer anderen Zeit als dieser hätten wir vielleicht versucht, diesen Zustand sofort zu füllen.

Mit Entscheidungen, mit Strategien oder mit Antworten.

Doch diese Zeit jetzt lädt uns zu etwas anderem ein. Zu etwas, das immer wichtiger wird, je weiter die Zeit voranschreitet:

Zum Pausieren.
Zum Innehalten.
Zum Hineinspüren.

Und zwar als intrinsische Haltung. Denn in der Pause geschieht etwas ganz Wesentliches:

Wir spüren uns wieder.
Wir spüren unseren Körper, unsere Intuition, unsere wahren und echten Gefühle.
Nicht die Emotionen, die uns als Reaktion auf das Außen erreichen oder in uns erzeugt werden.

In diesen ruhigen Momenten entsteht eine ganz besondere Klarheit.
Unsere ureigene Wahrheit.

Wir *wissen* plötzlich wieder, wie der nächste Schritt aussieht.

Und wir verstehen, dass sich das Alte, die Vergangenheit tatsächlich AUFLÖSEN muss, um dem Neuen Platz zu machen.

Die Perle in meinem Gene Keys Profil ist der 47. Genschlüssel. Er trägt die Überschrift:

«Transmuting the Past», frei übersetzt:
Die Vergangenheit in eine höhere Ordnung überführen

Das bedeutet, dass die Vergangenheit nicht einfach verarbeitet oder abgeschlossen wird. Sie wird tatsächlich in ein ganz neues Bewusstsein überführt.

Die Schattenfrequenz des 47. Genschlüssels ist Unterdrückung. Oft als mentale Überforderung, der sich als Druck zeigen kann, alles verstehen zu müssen.
Die Gabe-Frequenz ist die Transmutation, die Klarheit aus dem Chaos erzeugt.
Die Siddhi, also die erleuchtete Frequenz ist die Transfiguration – die Auflösung oder Er-Lösung.

Und wir befinden uns inmitten dieser Auflösung.

In einer kosmischen Pause.

Das Neue an dieser Situation, ist jedoch nicht nur, dass das Alte sich auflöst und das Neue noch nicht da ist. Denn so einen Zustand haben wir schon allzu oft erlebt.

Das Neue an dieser Situation ist, dass auch wir uns ganz auflösen.

Dass nicht nur das Alte, was nicht mehr dienlich ist, wegfällt.

Diese Zeit, die wir durchleben, ist ein wesentlich tieferer Schritt. Vergleichbar derm, den die Libelle nimmt, wenn sie von einem Wasserwesen zu einem Luftwesen wird.

Das ist nicht nur Transmutation, sondern es ist Transfiguration – Auflösung und Neuwerdung in einem alchemistischen Prozess.

Das bedeutet, die Vergangenheit muss sich tatsächlich vollständig aufgelöst haben und wir müssen unsere Vergangenheit vollständig aufgelöst und durchdrungen haben, bevor sich das Neue überhaupt erst bilden kann.

Deshalb haben wir jetzt manchmal das Gefühl, dass wir die Welt nicht mehr verstehen. Dass sie neu ist. Dass sie ganz anders ist, als wir sie kannten.

Und dass Dinge nicht mehr so funktionieren, wie sie früher einmal funktioniert haben.

Das können ganz kleine sein oder ganz große.

Wie wir arbeiten, wie wir miteinander in Beziehung sind, wie wir denken, wie wir mit unserem Körper umgehen, wie ich (m)ein Geschäft aufbaue und führe und so weiter.

All-es wird neu, all-es wandelt sich.

Und selbst vertraute Wege laufen plötzlich ins Leere oder nehmen unbekannte Wendungen.

All das sind Zeichen, dass die alte Ordnung ihre Gültigkeit verliert.

Ein Vers von Hilde Domin begleitet mich seit sehr, sehr langer Zeit:

„Ich setzte den Fuß in die Luft, und sie trug.“

In meinem Leben habe ich schon viele dieser Momente erlebt. Momente, in denen ich voller Vertrauen den Fuß in die Luft gesetzt habe. Und die «Luft» mich tatsächlich getragen hat.

Ich habe das Gefühl, dass diese Eigenschaft jetzt und auch in Zukunft immer wichtiger werden wird.

Dass die Menschen wieder lernen müssen, in ihr Urvertrauen zurückzukehren und ihm zu folgen. Dass sie den Fuß in die Luft setzen und erfahren müssen, dass sie sie tatsächlich trägt.

Dass Hilfe erscheint.
Dass sich scheinbar unlösbare Konflikte lösen.
Dass sich Situationen zum Guten wenden, die zuvor als völlig verfahren gegolten haben.

Und das geschieht allein dadurch,
dass wir in Präsenz sind,
dass wir unserer eigenen Autorität folgen,
dass wir authentisch handeln.

Und authentisch handeln heißt für mich, im Einklang zu wirken mit meiner innersten Essenz.
Mit dem, was ich tief in mir spüre.
Meinem Bauchhirn oder Bauchgefühl mehr zu vertrauen als dem, was mein Verstand kennt.

Heute ist Karfreitag. Übermorgen ist Ostern. Und ich finde es bedeutsam, dass genau in dieser Zeit diese Gedanken und diese Erkenntnisse vermehrt im Feld sind.

Denn auch in der Ostergeschichte geht es um Transfiguration. Um Er-Lösung.

All-es wird neu. All-es wandelt sich.

Teilweise können wir das Neue schon sehen oder spüren. Teilweise aber auch nicht. Und das kann uns verunsichern.

In diesen Situationen ist es umso wichtiger, innezuhalten. Zu pausieren. Und uns mit unserer inneren Autorität, unserer göttlichen Essenz, unserer Schöpferkraft rückzuverbinden.

Denn nur so werden wir verstehen, was gerade geschieht;
und werden wir verarbeiten (transmutieren) können, was gerade geschieht.

Und wenn wir es auch nicht ganz verstehen, so können wir doch fühlen, welcher unser Weg ist. Der Weg, der uns tragen wird, wenn wir den Fuß in die Luft setzen.

Dieses Urvertrauen entsteht jedoch nicht in Deinem Verstand.

Es entsteht in Dir.
In Deinem Körper.
In Deinem Spüren.

Wenn Du innehältst und still wirst und aufhörst, sofort reagieren zu müssen.

Vielleicht möchtest Du Dir genau jetzt einen Moment nehmen:

Schließe für einen kurzen Augenblick die Augen und spüre Deinen Körper.

Atme ein – und langsam wieder aus.

Lass alles für einen Moment stehen.

Du musst nichts lösen. Nichts verstehen.

Nur da sein.

Und dann frage Dich:

Was ist jetzt gerade wirklich wahr für mich?

Und lausche auf die Antwort.

Wir lernen JETZT eine neue Art zu gehen.

Denn wir betreten das Neue nicht, indem wir das Alte perfektionieren.

Wir betreten das Neue, indem wir bereit sind, das Alte loszulassen.

Indem wir still werden, wenn es laut oder turbulent ist.
Indem wir uns fühlen, wenn nichts anderes mehr sicher scheint.

Und indem wir den Fuß voller Vertrauen in die Luft setzen.

Das, was Dich in diesen Zeiten trägt ist, bei Dir zu bleiben.

In Verbindung zu bleiben.

Mit Deinem Körper.
Mit Deinem Liebesfeld.
Und mit Deiner inneren Wahrheit.

Wie schön, dass es Wege gibt, die Dich darin unterstützen können. Räume, in denen genau diese Qualitäten gestärkt werden. Und Felder, die Dich darin erinnern, wer Du bist, wenn alles im Außen sich verändert.

Ich bin dankbar, dass ich solche Räume immer wieder eröffnen darf:
Zum Beispiel im Sophia Circle, der im Mai erneut beginnt.
Oder in der Arbeit mit moderner Frequenztechnologie, die Dich dabei unterstützen kann, in Dir stabil zu bleiben, auch wenn das Außen sich neu ordnet.

In dieser Zeit wünsche ich Dir einem Zustand des Seins, in dem Du nicht alles verstehen musst, sondern in dem Du fühlen darfst.

Und in dem Du den Mut findest, den Fuß voller Vertrauen in die Luft zu setzen und zu erfahren, dass sie trägt.

In LOVEinity
Sabine Sophia
❤️🕊️✨

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